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Nordwestschweiz in Brüssel: Innovation und europäische Vernetzung im Fokus

(pd) Die Nordwestschweiz ist Gastregion an der diesjährigen Soirée Suisse in Brüssel und wirkt als Mitgastgeberin des Anlasses mit. Unter dem Motto des Abends «Made Together» präsentiert die Nordwestschweiz ihre Innovationskraft und ihre enge Vernetzung mit Europa. Die Nordwestschweizer Delegation nutzt den Aufenthalt in Brüssel zudem für Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der europäischen Institutionen, der EU-Mitgliedstaaten und der Schweizer Vertretungen in Brüssel. Im Fokus der Treffen stehen die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union aus Sicht der Nordwestschweiz.

Die Soirée Suisse wird jährlich von der Mission der Schweiz bei der Europäischen Union (EU), der Schweizer Botschaft in Belgien und der Schweizer Mission bei der NATO organisiert. Sie bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Die Nordwestschweiz wird dabei durch eine gemeinsame Delegation der fünf Kantone vertreten. Die Delegation setzt sich aus je zwei Regierungsmitgliedern der Kantone Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau und Jura zusammen. Unter der Leitung des Solothurner Regierungsrats Peter Hodel, Konferenzpräsident der Nordwestschweizer Regierungskonferenz (NWRK), vertritt sie die Nordwestschweizer Kantone beim Auftritt an der Soirée sowie bei den Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern europäischer Institutionen und der EU-Mitgliedstaaten.

Innovation aus der Nordwestschweiz
Regierungsrat Peter Hodel sieht im Auftritt an der Soirée Suisse eine besondere Gelegenheit, die Stärken der Nordwestschweiz einem europäischen Publikum zu präsentieren. «Mit dem Auftritt an der Soirée Suisse machen wir die Bedeutung der Nordwestschweiz als Wirtschafts-, Forschungs- und Innovationsstandort sichtbar und zeigen ihre vielfältigen Verbindungen mit Europa auf.» Im Mittelpunkt steht die Nordwestschweiz als innovative und vernetzte Region mit engen Verbindungen zu Europa. Wie regionale Innovationsökosysteme über Grenzen hinweg Wirkung entfalten, wird am Beispiel von Food Health sichtbar.
Das Förderprogramm unterstützt neue Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Lebensmittelbereich und verbindet regionale Innovationsakteurinnen und -akteure mit europäischen Partnern.

Im Dialog mit Europa
Der Aufenthalt in Brüssel bietet darüber hinaus Gelegenheit, den Austausch mit europäischen Akteurinnen und Akteuren zu vertiefen. Die Nordwestschweizer Delegation führt während ihres Aufenthalts Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der EU-Kommission, der österreichischen Vertretung bei der EU, des EFTA-Sekretariats sowie der Schweizer Vertretungen bei der EU, in Belgien und bei der NATO. Im Zentrum des Informationsaustauschs stehen die Beziehungen Schweiz-EU aus Sicht der Nordwestschweiz. Zudem nutzen die Nordwestschweizer Kantone die Gespräche, um sich über aktuelle Entwicklungen in der EU-Wirtschafts- und Sicherheitspolitik zu informieren.
Für die Nordwestschweiz als Grenzregion sind stabile und zukunftsfähige Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU von zentraler Bedeutung. Die Nordwestschweizer Regierungen haben sich deshalb wiederholt für die Bilateralen III ausgesprochen.